«Wie die Kirche ins Dorf kam»

Das Buch über die Entstehungsgeschichte der Gemeinden Steinen, Steinerberg, Sattel und Rothenthurm.

«Endlich habe ich in den vergangenen Wochen Zeit und Musse gefunden, das Buch «Wie die Kirche ins Dorf kam» ausführlich und eingehend zu lesen, nachdem ich vorher immer nur etwas «schneuggen» konnte. Das Buch ist wirklich «der Hammer».

In leicht verständlicher Sprache beleuchtet dein Werk eine unglaubliche Vielfalt von Themen aus den Gemeinden, beleuchtet die gemeinsame Vergangenheit und rückt die speziellen Eigenheiten der einzelnen Gemeinde in den Fokus.

Meine höchste Anerkennung für die unglaubliche Arbeit, die hinter diesem Buch steckt. Es handelt sich um eine volkskundlich sehr wertvolle Sammlung für jede der vier Gemeinden und um ein Basiswerk, das es erlaubt, die Herkunft unserer Gemeinden nachzuvollziehen und auch zu verstehen, wie – trotz gleichen Ursprungs – verschieden die Entwicklungen verlaufen sind und wie sich die lokalen Spezialitäten entwickeln konnten.

Ganz, ganz herzlichen Dank für deinen riesigen Einsatz für dieses Buch, auf das du sehr stolz sein kannst.» Pirmin Moser - langjähriger Gemeindeschreiber Sattel

Das Buch ROTHENTHURM – mehr als «Turpnä» und «Ischä» ist ausverkauft. Neuerschienen ist das zweite Buch von Albert Marty-Gisler: «Wie die Kirche ins Dorf kam»: Die Entstehungs-Geschichte der Gemeinden Steinen, Sattel, Steinerberg und Rothenthurm. Der Anlass zu diesem Buch war das 750 Jahr Jubiläum. Vor 750 Jahren, im Jahre 1269, konnten sich die Kirchgenossen von Steinen von den Habsburgern loskaufen. Zum Kirchgang Steinen gehörten die heutigen Gemeinden Steinen, Sattel, Steinerberg und Rothenthurm.

VIER GEMEINDEN, VIER GESCHICHTEN - jede Kirchgemeinde war grundverschieden, mit ihren eigenen Sorgen und Nöten. Die Mutterpfarrei Steinen stand einst unter fremder Herrschaft, dann kaufte sie sich los und wurde eigenständig. Sie behauptete sich als Grosspfarrei neben dem Kirchgang Schwyz mit all den politischen und religiösen Auseinandersetzungen. Nach und nach zogen die Tochtergemeinden Sattel, Steinerberg und Rothenthurm aus. Die Kirchgemeinde Sattel blickt auf eine Geschichte in bäuerlicher Einfachheit zurück, dass wenig bevölkerte Steinerberg hingegen wurde zum Wallfahrtsort und reich im sakralen Bereich. Und die jüngste Gemeinde Rothenthurm war geprägt vom Marchenstreit, der Franzosenzeit und der Landsgemeinde.

Die Pfarreigeschichten sind zum Grossteil immer auch Kultur- sowie Ortsgeschichten. Wer die Wurzel der politischen Gemeinden sucht, kommt unweigerlich zur Kirchengründung.

Inhalt des vielfältigen Buches «Wie die Kirche ins Dorf kam»:

  • Anfänge des Christentums im Talkessel Schwyz
  • Kirchgemeinden als Wurzel des Gemeindewesens
  • Entstehungsgeschichten der vier Gemeinden
  • Abtrennungen vom Kirchgang Steinen
  • Das beschwerliche Leben der Bevölkerung
  • Ländliches Brauchtum
  • Anekdoten aus dem damaligen Leben
  • Übergang zu den politischen Gemeinden, Trennung von Kirche und Staat.

Und eine Auswahl der 280 Bilder:

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Sätze aus dem 344seitigen Buch:

«Der Sage nach wollte weder Sattel noch Steinen das Gebiet haben, da sich hier ein Bettler niedergelassen hatte, den es zu unterhalten gab.»

«Pfarrer Abegg liess in einem etwas zornigen Augenblick den Ausdruck fallen, die Hebamme sei ein trauriges, gemeines Weib.»

«Das Gnadenbild der heiligen Anna zog zeitweise sehr viel frommes Volk an, an einzelnen Tagen gar bis zu 5000 Gläubige.»

«Hierauf verliessen unter allgemeine Empörung zirka 60 Mann die vollbesetzte Kirche.»

«1404 zerstörte eine gewaltige Schneemasse das Kloster, davon erholte es sich nicht mehr.»

«Stadler habe aus Rothenthurm eine zwinglische Pfarrei machen wollen.»


Impressum:

Herausgeber: Organisationskomitee 750 JAHRE EIGEN
Autor: Albert Marty-Gisler
Bezugsquelle: Albert Marty-Gisler, albert.marty@moorevent.ch
Kosten: CHF 35.— zzgl. Versandkosten CHF 9.-